E01 Pilotfolge zur Staffel 01
Shownotes
Warum ist dies der ultimative Leonard Cohen Podcast?
Wer ist Rolf Ableiter?
Wer ist Christof Graf?
Was erwartet euch in diesem Podcast?
Wieviele Folgen und Staffeln wird es geben?
Diese und weitere Fragen beantworten wir in dieser Pilotfolge, bevor es "richtig" los geht.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ihr hört Staffel eins zum Album The Songs of Leonard Cohen mit zehn Episoden zu zehn Songs.
00:00:12: Hallo Christoph!
00:00:14: Hallo Rolf!
00:00:15: Freut mich sehr, dass wir endlich loslegen.
00:00:17: Wir hatten es ja schon lange drüber und jetzt geht's endlich los mit unserem ultimativen Podcast.
00:00:28: Unglaublich darüber.
00:00:29: Ich mich auch und wir hatten ja in der Tat schon des öfteren drüber gesprochen, ob wir das machen oder nicht?
00:00:34: Aber jetzt ist es soweit!
00:00:35: Der ultimative Leonard Cohen The Songs of Leonard Cohen Podcast
00:00:40: Ja...und Wir machen heute eine Folge Zero Eine Folge Null Wo wir ein wenig darauf eingehen was wir denn eigentlich so vorhaben.
00:00:52: Und das ist ziemlich verrückt Was wir da gerade vor haben Weil wir werden, wenn alles klappt und es wird klappen, hundertfünfzig Folgen aufnehmen.
00:01:04: Und jetzt erzähl du mal was ist denn so unsere Idee dabei?
00:01:08: Sensationell!
00:01:11: Die Idee beginnt
00:01:12: eigentlich mit dem Gedanken dass wir beide eine gewisse Leidenschaft für das Leben-und-Werk von Leonard Cohen haben.
00:01:19: Du als Musiker Singer Songwriter der mit seinem Programm Field Commander Sea schon seit zehn Jahren auf der Dofterstraße ist und Tourist und auch wunderbare Alben aufgenommen hat.
00:01:33: Und ich halt eher als Autor, Webmaster oder Blogger über Leonard Cohen, der ihn journalistisch begleitet hat.
00:01:41: Ich glaube es war bei deinem Konzert in Kaiserslautern, als wir darüber gesprochen haben und haben uns dann irgendwie so ein bisschen ausgetauscht.
00:01:50: Dann ist die Idee über einen Podcast, weil es den in dieser Art so noch nicht gibt entstanden.
00:01:57: Und jetzt sitzen wir hier und fangen an Folge Zero!
00:02:02: Ja ich fand das auch sehr lustig denn ich kann mich noch sehr gut daran erinnern als wir in Kaiserslautern gespielt haben in dieser wunderbaren Kirche.
00:02:13: Ich weiß jetzt den Namen ganz gut.
00:02:13: Christuskirche
00:02:14: hat sie geheißen.
00:02:17: Genau und da hat mir Michael unser Manager hat mir gesagt, der Christoph Graf gaben heute.
00:02:26: Und ich kannte deinen Namen natürlich logischerweise weil du ja ein ausgezeichneter Conan-Känner bist und ich bin dann in der Pause raus und wir haben uns kennengelernt.
00:02:36: Du warst mir sofort sympathisch und also jetzt nach dem Konzert dann darüber hatten was für denn alles so gemeinsam machen könnten?
00:02:46: Dann habe ich eigentlich hervor einen Podcast zu machen.
00:02:49: warum machen wir den nicht zu zweit?
00:02:52: Und so ist das entstanden.
00:02:54: Das ist wirklich eine ganz tolle Geschichte und... ...das Verrückte, was wir vorhaben, ist wirklich jedes einzelne Album zu besprechen aber nicht nur des Albums sondern jede Folge wird sich um einen Song dieses Albumes drehen.
00:03:09: Das heißt, wir beginnen natürlich mit dem ersten Album von Leonard Cohen, The Songs of Leonard Cohen und werden dann Zehn Folgen nur über dieses Album veröffentlichen, über die einzelnen Songs.
00:03:28: Und so wird es dann weitergehen auf die nächsten Folgen.
00:03:33: Ja eine unglaubliche Mammut-Aufgabe aber
00:03:38: kriegen wir hin!
00:03:39: Wir
00:03:40: werden sie meistern.
00:03:41: ich glaube auch ja.
00:03:43: Aber was mich interessieren würde, ich mache ja das ganze jetzt seit neunzehnundneinzig im Netz und habe eigentlich schon wesentlich früher angefangen mit Leonard Cohen auch journalistisch auseinanderzusetzen.
00:03:56: Wie bist du denn auf Leonard Cohen gekommen?
00:04:01: Ja bei mir war es tatsächlich so... Ich hab diese Geschichte in unserem kleinen Programmheft mal aufgeschrieben.
00:04:09: Ich war in den Siebzigerjahren als Jugendlicher oder Kind.
00:04:16: Mein erster Zugang zu Musik waren so Sachen wie Pink Floyd und ähnliche Dinge, meine Eltern die haben nur Schlager gehört.
00:04:24: also das war nicht so musikalisch dass mein Eltern Haus wobei meine Mutter sehr musikalische war aber es war halt die Musik die sie gehört haben.
00:04:34: Ich hab dann irgendwann Pink Floyd für mich entdeckt und dachte, das ist das Non Plus Ultra an Musik.
00:04:40: Was es überhaupt gibt?
00:04:42: Hab die Texte gelesen von denen und fand es total verrückt.
00:04:45: Und dann war ich Anfang der Achtziger in St.
00:04:49: Wendel ... Das kennst du wahrscheinlich!
00:04:52: In St.Wendel gab's so ein Dreitages-Obener immer wieder über den Achtzigern.
00:04:58: Weiß nicht wie lange das ging.
00:05:00: Da war ich mit einem Freund, der hatte schon einen Auto.
00:05:04: Und der Freund hatte seine Freundin dabei und die war aus Stuttgart.
00:05:11: Das weiß ich noch, ich weiß den Namen nicht mehr aber während er Freund sich festivaltypisch mit dem Bier beschäftigt hat Hat die Freundin mir eine Kassette vorgespielt mit Leonard Cohen und Ich kannte das nicht und da war Susanne drauf.
00:05:29: und wir haben wirklich und das ist kein witz Wir haben die ganze Nacht im zelt Darüber seniert, was denn dieser Text so soll.
00:05:40: Ich habe das natürlich ein wenig gehorchelt – das gebe ich zu!
00:05:45: Aber genauso kam mein erster Kontakt zu Leonard Cohen und seither ist der nicht mehr abgebrochen.
00:05:52: So eine kleine Geschichte kann ich dazu auch erzählen die übrigens auch im Saarland stattgefunden hat.
00:05:58: Also mein allererstes Lennart Kohn-Konzert war tatsächlich im Mai, neunzehntsechsundsiebzig.
00:06:06: Das war auch Lernhard Kohn's erster Auftritt und auch einziger Auftritt in Saarbrücken, in der Sallandhalle.
00:06:13: Und ich bin tatsächlich, wenn du jetzt meinen Jahrgang siehst Ich gehöre zu den Jahrgängen die es im letzten Jahrhundert am meisten gegeben hat Bin ich also relativ jung und früh schon auf Rockkonzerte gegangen.
00:06:28: Wofür ich natürlich demütig und dankbar bin?
00:06:32: Ich hatte so eine ältere Schwester, die hatte ältre Freunde.
00:06:35: Ich hatte einen guten Freund, der hat einen älteren Bruder Und die hatten dann alle Autos und haben uns halt immer mitgenommen.
00:06:41: So habe ich tatsächlich fantastische Konzerte in der Subbrügersahentalle gesehen Also Dinger wie Yorair Heep Queen oder halt eben White Snake, AC DC und eben auch Leonard Cohen.
00:06:54: Wow!
00:06:56: Und von dem Konzert übrigens auch eine kleine Anekdote in der Saarland-Halle im Backstagebereich hängen alle Plakate des siebziger und achtziger Jahre bis in die neunziger so an die Wand als ja ein kleiner Wall of Fame und da hängt auch das Plakat von Leonard Cohen und es hat Leonard Cohen unterschrieben Und das Foto und auch das Plakat ist auch bei mir auf der Webseite Kornpedia zu sehen.
00:07:24: Das ist vierzig Jahre her, fünfzig Jahre hier mein Gott!
00:07:28: Aber ich kann mich halt noch sehr gut daran erinnern wie Kohn unter anderem auch so Seren gespielt hat.
00:07:36: Das es ja Folge eins unseres Podcastes.
00:07:41: Man stellt sich vor Saarlandhalle war damals bestult Da hin aber auch so drei, viertausend Leute rein, wenn es bestuhlt ist.
00:07:50: Und das war ... Und dann ist ein Mann steht auf der Bühne mit einer Gitarre und alles ist komplett still und leise und hört diesem Mann und seiner Stimme zu.
00:08:00: Das hat mich sowas von angetriggert.
00:08:03: Danach muss ich das Album kaufen.
00:08:05: Und hab dann tatsächlich alle Alben, siebzig, da gab's noch nicht so viele, vier, fünf.
00:08:12: Und inklusive des Greatest Hits-Albums.
00:08:18: Von da an habe ich tatsächlich auf jeder Tournee versucht, Lennart Kohn live zu sehen.
00:08:24: Was mir bis zum letzten Tournee in den letzten Jahren gelungen ist.
00:08:32: Ich habe mich immer mehr für das Werk und Leben von Lennert Kohn interessiert.
00:08:38: Da haben wir eine ähnliche Biografie, was die Zeithistorien angeht.
00:08:46: Ja.
00:08:46: Und was mich natürlich unheimlich interessiert ist, du hast diese Conepedia gestartet und das ist ja sehr interessant.
00:08:56: Wie kam es denn dazu?
00:08:58: Auch eine mittlerweile dreißigjährige Geschichte war tatsächlich im Jahr zwutausend sechsundzwanzig.
00:09:02: Steht das alles seit dreizig Jahren im Netz.
00:09:05: Es hat eigentlich damit begonnen... Das ist eigentlich die Fortsetzung von der kleinen Geschichte von vorhin.
00:09:11: Ich habe mich so sehr für Leonard Cohen interessiert.
00:09:16: Wir kommen aus dem analogen Zeitalter.
00:09:20: Da gab's nix mit Wikipedia und Chatchi-PD, sonstige Dinge ausm Netz.
00:09:26: Es gab aber auch kein deutschsprachiges Buch über Leonard Cohen.
00:09:31: Das war die Initialzündung.
00:09:33: Ich hatte tatsächlich Cohen'七zig so kennengelernt, dass er mir schnell ein Autogramm auf die Eintrittskarte geschrieben hat?
00:09:42: Ich habe in den Mannheimer Rosengarten tatsächlich auch noch mal getroffen nach einem Konzert, wo er dann für manche kleine Fan-Gespräche zur Verfügung stand.
00:09:54: Und zwar unten, weil das war gerade gegenüber die Bar vom Maritimhotel und hab ihn dann, aus dem Jahr of Eighty ist es erstmal tatsächlich live und livehaftig persönlich kennenlernen dürfen und habe dann mein erstes Interview mit ihm gemacht.
00:10:13: Und hab' dann von ... ... aus, damals kam das Album I'm Your Man heraus jedes Album ein ganz offizielles interviewen mit ihm gemacht was mir quasi schon seiner Plattenfirma Columbia Records vermittelt worden ist und somit hat man sich auch tatsächlich bisschen kennengelernt.
00:10:34: also Kohn war jemand, der wenn er ihn ein oder zwei mal getroffen hat dann hat er ihn auch abgespeichert und erinnerte sich tatsächlich an das Gespräch von zuvor.
00:10:46: Das war sehr schön!
00:10:47: Und kurzum ich habe dann in einem ersten deutschsprachiges Buch über Lennart-Kohlen geschrieben.
00:10:55: Solon Lennard ist damals im Palmyrer Verlag rausgekommen.
00:10:59: Und hab dann in dem Jahr Die erste deutschsprachige Biografie, Partisan der Liebe bei VGS in Köln herausgebracht.
00:11:10: Und in dem Zusammenhang, das war die Zeit, als das Internet so populär wurde und ich kann mich noch gut daran erinnern, dass man seit die ersten eine Million Online-User in Deutschland unterwegs gewesen ist Und ich hatte tatsächlich auch meinen ersten E-Mail-Zugang seit nineteenzeixundneinzig und habe da festgestellt, das Internet ist fantastisch.
00:11:39: Eine Quelle von wunderbaren Dingen!
00:11:42: Und da gab es dann den Finnen, den Jaco Ayat-Salom der diese Lernart Kohnfals ins Netz gestellt hat und der backte ich alle die irgendwie kannte oder die was mit oder für über Kohn jemals gemacht haben.
00:11:57: Die hatte angefragt ob die Material für die Webseite für die Lernhard Kohnfalz zur Verfügung stellen konnten Und mich hat er auch gefragt, ich habe ihm auch einiges gegeben und auf seinen Lernart Kohnfall sind auch einige Sachen von mir veröffentlicht.
00:12:10: Wie zum Beispiel ein Reisebericht ins Chelsea Hotel nach New York oder halt andere Dinge oder das eine oder andere Interview mit Lernhard Kohn.
00:12:19: Dann hab' ich mir gesagt so etwas muss es auch in deutscher Sprache geben.
00:12:22: und das war die Geburtsstunde meiner Damals noch in der AOL-Memberscom Adresse gehosteten Leonard Cohen Webseite, aus der dann lernardcon.de wurde.
00:12:34: und dann irgendwann habe ich da daraus – weil das so umfangreich wurde – hab' ich mir gedacht, Cohen Pedia in Anlehnungen natürlich an Wikipedia wäre einen schönen Anlass.
00:12:44: Und das ist die Geschichte der Webseiten von der übrigens auch Leonard Cohen weiß und wusste Und auf seiner offiziellen eigenen Website lennartcon.com ist auch ein Link zu meiner Seite wiederum.
00:12:59: Das habe ich tatsächlich sogar gesehen, das finde ich auch wirklich ganz grandios!
00:13:03: Aber ich muss da... Tatsächlich weil du hast jetzt ganz viel erzählt und da waren viele Dinge dabei die ich mir merken wollte.
00:13:12: Ich fange mal von... Ich fang mal vom Schluss an, vom Chelsea Hotel Weil da hab' ich eine sehr witzige Geschichte Denn ich hab das hier.
00:13:20: Ich kann dir gleich mal meinen Kugelschrauber zeigen.
00:13:24: Das ist eine Zimmerkarte vom Chelsea Hotel.
00:13:28: Wann warst du da?
00:13:30: Die hat ... ich war gar nicht da, sondern die hat ein guter Freund von mir einfach mitgehen lassen lasse.
00:13:35: Ich weiß gar nicht ob ich das hier so offiziell sagen darf, sonst kriegt er ja Ärger, aber ich nenne seinen Namen nicht!
00:13:43: Aber das fand ich, das war ein grandioses Geschenk.
00:13:45: also das ist das Chelsea Hotel.
00:13:48: und Weil du den Finn erwähnst mit den Cone Files, da kann ich vielleicht auch gleich den Bogen zu mir und meiner Arbeit finden.
00:13:59: Weil ich habe ... Ich hab ein Album veröffentlicht das hieß Silent Songs Und weil ich eben seit der Begegnung mit dieser jungen Frau einen Cone Fan war, hatte ich natürlich auf diesen Silent Songs eine Version von Cone drauf, nämlich von Famous Blue Raincoat.
00:14:21: Ich hab das gespielt mit Piano damals und gesungen ... Und diese Version hat der tatsächlich dann auch angefragt bei mir.
00:14:31: Ähm ... Und ich habe ihm die CD zur Verfügung gestellt.
00:14:35: Und ich glaube, dass ist heute noch bei ihm auf der Liste der ... Genau!
00:14:42: Wie sagt man, covers?
00:14:45: Und das fand ich sehr interessant.
00:14:48: Vielleicht kriege ich auch den Bogen zu mir, weil man kennt mich ja weniger unter dem Namen Rolf Ableiter als unter dem Name Field Commander C der eben hergeleitet von natürlich Field Commander Kown ist.
00:15:08: und wir haben im Jahr Programm Silent Songs in Dortmund gespielt und ich spielte eben dann auch diesen Famous Blue Raincoat Song.
00:15:19: Und es kam nach dem Konzert ein älterer Herd zu mir und schaute mich an und sagte Wissen Sie eigentlich, dass sie klingen wie der junge Cone?
00:15:30: Ich guckte ihn an und sagte Nein auf gar keinen Fall.
00:15:35: aber irgendwie ist das hängen geblieben.
00:15:38: und als ich dann immer wieder Kornstücke in meinem Programm gehabt.
00:15:44: Und als er dann zu unser aller Tragik, äh, Jahrzehnte und Jahrzehn verstarb, da ist in mir der Gedanke gereift tatsächlich ein reines Kornprogramm zu spielen.
00:15:59: Ähm...und der Vietnamerfield-Kommander Sieder kam eben dann daher weil ich so begeistert bin von seiner Europa Tournee die er gespielt hat, neunundsiebzig.
00:16:10: Und es gibt ja dieses Album Field Commander Cone Tour auf Nineteen Seventy-Nine.
00:16:16: Dieses Album ist für mich der heilige Kral, weil es auch musikalisch wirklich hoch interessant ist.
00:16:22: Die Band die da mitspielt und auch die Geschichte.
00:16:25: Das ist wie eine Zeitenwende für ihn gewesen.
00:16:28: so verstehe ich das, weil er hat Roscoe Beck zum ersten Mal mit dabei gehabt, der ihn bis zum Schluss begleitet hat.
00:16:35: Es war Sharon Robinson erst zum ersten mal mit dabei.
00:16:38: Er hatte eher ein mehr amerikanischen Sound mit dieser Band Passengers.
00:16:44: Also für mich ein ganz grandioses Album.
00:16:47: Er hat auch wirklich exorbitant gut gesungen, wie ich finde.
00:16:51: also vorbei mit seinen Vorwürfen dass er nicht singen kann und so weiter.
00:16:55: Mit dem Album hat das bewiesen ja dann habe ich halt gedacht Wie schön wäre es eigentlich dieses diese Arrangements auf die Bühne zu bringen?
00:17:04: Und das war der Anfang von viel Commander C. Wir standen tatsächlich in Sportsheim in Kino mit zehn Musikern auf der Bühne, in der Originalbesetzung quasi wie Coen selbst gespielt hat und haben dieses Programm gespielt.
00:17:18: Und so ging das los mit viel Commander Sie.
00:17:22: Das siehst du?
00:17:22: Das ist das Tolle!
00:17:24: Also ich habe jetzt auch einiges Neues erfahren von dir.
00:17:28: Jeder, der sich in irgendeiner Art und Weise mit Leonard Cohen beschäftigt hat immer irgendeine schöne Geschichte dazu zu erzählen.
00:17:36: Und ich freue mich, dass wir diesen Podcast machen und ich glaube in diesen Hundertfünfzig Folgen werden wir noch sehr viele schöne Geschichten
00:17:43: erzählen.".
00:17:44: Das glaub' ich auch!
00:17:45: Und jetzt vielleicht erklären wir doch ganz genau oder naja so ganz genau wissen wir es ja selber nicht was passieren wird?
00:17:55: Aber zumindest können wir sagen, was wir vorhaben.
00:17:58: Was erwartet denn die Zuhörer jetzt so in den nächsten Hundertfünfzig Folgen?
00:18:03: Also nach dieser Folge Zero wie wir sie ja so nennen wollen wir tatsächlich Album für Album abarbeiten und wir kommen da auf knapp hundertfünftig Songs.
00:18:14: Und wenn wir jetzt mal vom ersten Album ausgehen The Songs of Lennart Kohn das ist neunzehnhundertsechzig erschienen und besteht offiziell aus zehn Songs und tatsächlich der erste Song auf diesem Album ist das Susanne.
00:18:30: Trotz Halle Julia sage ich jetzt mal wahrscheinlich mit, wenn nicht der bekannteste Song von Leonard Cohen ever!
00:18:37: Und wir werden jede Folge unseres Podcasts einem dieser Songs widmen.
00:18:45: Das heißt also die ersten zehn Podcast folgen handeln letztendlich von The Songs of Leonard Cohen Und wenn wir damit durch sind, gehen wir ans nächste Album.
00:18:59: So weit der Plan und ich glaube wir kriegen das aber auch wirklich hin weil... Wenn du auch sagst die jeder hat Geschichten und das ist wirklich interessant seit Wir spielen ja ungefähr um die fünfzig Auftritte im Jahr und in den letzten Jahren einige hundert gespielt und vor vielen tausenden Menschen und es kommen natürlich auch immer Leute in den Pausen und danach und erzählen eben genau diese Geschichten, wie du das gesagt hast.
00:19:25: Du hast völlig recht die Leute.
00:19:27: Jeder hat zu seinen eigenen Zugang irgendeine Geschichte, die er mit Leonard Cohen verbindet.
00:19:34: Das ist ganz verrückt!
00:19:35: Und ich kenne kaum einen Künstler vielleicht noch Bob Dylan oder so, wo das so ähnlich ... Vielleicht ähnlich ist?
00:19:44: Aber Leonard Cohen macht irgendwas mit den Menschen.
00:19:49: Das is wirklich ganz, ganz verrückt.
00:19:51: Aber wir werden bestimmt über die Hundertfünfzig Folgen so viele Geschichten erzählen und vor allem bin ich auf deine Geschichten sehr gespannt, weil ich natürlich ja ganz neidisch bin darauf dass du ihn wirklich persönlich kennenlernen durftest und auch wirklich oft mit ihm zu tun hattest.
00:20:13: Ich selber habe ihn leider nur einmal live gesehen, aber nie persönlich kennengelernt.
00:20:18: Das ist für mich eine große Tragik.
00:20:19: Aber jetzt kenne ich ja dich und kann diese ganzen Geschichten hören.
00:20:25: Als für mich wird das ein großer Spaß werden, die so Hundertfünfzig folgen.
00:20:30: Und ich freue mich sehr darauf auf die Geschichten von Christoph Graf dem Macher der Conepedia und dem ex-Obitanten Kenner von Leonard Cone.
00:20:39: Das is ganz toll!
00:20:40: Zu
00:20:40: viel der Ehre, Rolf.
00:20:42: Aber jetzt hast du mich aber trotzdem neugierig gemacht?
00:20:45: Was war denn das?
00:20:47: Welches Konzert hast Du denn gesehen?
00:20:50: Ich war in Stuttgart in den beiden Hallen.
00:20:53: Dann waren wir an der gleichen Stelle zur gleichen Zeit.
00:20:58: Stuttgarth Wein ist ein sehr schönes Konzern.
00:21:05: Das Konzert hat später angefangen, wie es sein sollte.
00:21:08: Kohn ist dann auch auf die Bühne gegangen und hat sich dafür entschuldigt, weil er auch im Stau gestanden hat.
00:21:14: Weil es damals wegen dieser Stuttgart-I-Geschichte irgendwie eine Demo gegeben hat, das war wirklich relativ tragisch.
00:21:25: Das muss ich dann auch noch raussuchen.
00:21:27: Das suche ich während des Podcasts raus und er hat sich zu Stuttgart XXI
00:21:31: geäußert.".
00:21:33: Und mit einem sehr lustigen Spruch, den ich mich... Ich kann mich nicht mehr erinnern.
00:21:37: Ich weiß nur noch dass es darum ging das er ganz erstaunt war, dass in Stuttgard Menschen auf Bäumen sitzen.
00:21:42: Genau!
00:21:44: Denn genau ein Spruch weiß ich nicht mehr aber damit war das Eis gebrochen und die Halle hat getocht.
00:21:49: Unglaublich.
00:21:50: Ein Wahnsinnskonzert, leider war an diesem Konzert Sharon Robinson nicht mit dabei.
00:21:55: Richtig!
00:21:56: Sondern nur die Websisters.
00:21:58: Aber ja... Ich merke schon wir haben viel
00:22:02: zu viele
00:22:02: Geschichten.
00:22:03: Genau.
00:22:04: aber wenn wir jetzt gerade dabei sind über den Podcasts zu sprechen und jetzt auch gesagt haben wie wir den so aufbauen und das ja so war der Plan eigentlich jede Folge so circa dreißig Minuten sein soll und plus minus.
00:22:19: Ich habe kürzlich ein schönes Buch gelesen, allerdings nicht über und von Leonard Cohen sondern über Patty Smith.
00:22:27: Wo mir der Titel so gut gefallen hat, der hieß nämlich Why Patty Smith Matters?
00:22:33: Und dieses Buch gibt es nicht in Bezug auf Leonard Cohen.
00:22:37: Wenn ich dich fragen würde und du bist ja mehr der Musiker, oder nicht mehr.
00:22:42: Du bist der Musikersinger-Songwriter, ich bin mir der Autor... Wie würdest du das mit einem Satz beantworten?
00:22:54: Oh!
00:22:55: Das kann ich gar nicht mit einem Satz beantwortet.
00:22:57: Das wäre eine ganze Folge.
00:22:58: Aber ich glaube, Leonard Cohen matters deswegen weil er einfach so ein unglaublich freundlicher Mensch war.
00:23:10: Und weil er genau das auch transportiert hat, weil er alle Menschen jeglichen Glaubens respektiert hat und nicht toleriert... Toleriert ist kein gutes Wort!
00:23:23: Er war einfach ein unglaubliche freundliches Mensch und wirklich ich kann es nur auf diesem Punkt kriegen und ich glaube du sagtest mir dass sein Lebensmotto war Wie kind.
00:23:38: Genau, das habe ich mir übrigens auch noch mal bestätigen lassen.
00:23:42: Ich habe jetzt im Zuge der letzten Jahre bin ich tatsächlich... Ich war in Hydra, ich war in dem Zentrum auf Mont-Baudi in Los Angeles.
00:23:53: Ich war natürlich in seinem Haus in Los Angelis oder in seinem Zuhause in Montreal um halt einfach da so ein bisschen für die Buchrecherchen und noch ein bisschen mehr Stoff zusammen.
00:24:04: Und hab da tatsächlich einen Zennmönch kennengelernt, der mit ihm sechs Wochen eine Zelle teilte.
00:24:13: Und er hat mir das dann auch so vermittelt was er quasi von Leonard Cohen gelernt hat Und der hat halt ihm einfach relativ einfach, und das war ja ein relativ einfaches Zennmönch da sein.
00:24:27: Wenn er dort auf Mont-Boldy war, der ihm halt einfach diese Lebensweisheit bekind mit auf den Weg gegeben hat.
00:24:35: Das hat ihn so... fasziniert, dass er auch sein Leben ... also das Leben des Zen-Mönchens, dass es sich danach ausgerichtet hat.
00:24:43: Und das hat ihr mir so eindringlich erzählt, dass ich's dann auch mal dir erzählt hab und dass auch ich es irgendwo versuche zu verinnerlichen?
00:24:51: Ist nicht immer ganz einfach aber ist ein schöner Ansatz.
00:24:55: Ja, und es ist wirklich so, wenn ich wirklich diese Frage, why Leonard Cohen matters dieses be kind das halte ich für so wichtig weil wenn man sich die welt heute so anschaut ist genau dass, was fehlt.
00:25:11: Die menschen sind nicht mehr freundlich zueinander es ist so viel hasst von allen seiten und es wird so geschimpft und Niemand nimmt sich einfach mal zurück und sagt Ich bin jetzt einfach mal freundliche.
00:25:26: Das ist tatsächlich Auch was, was ich von Leonard Cohen auch gelernt habe schon über die vielen, vielen Jahre.
00:25:33: Auch wenn man seine Liveauftritte gesehen hat wie er mit seinen Mitmusikern umgeht.
00:25:38: diese Wertschätzung und vielleicht ist auch das dieses Man fühlt sich von ihm immer wertgeschätzt auch als Publikum Diese Wertschätzungen war einfach unfassbar groß Und ich glaube dass es wirklich sein größtes Erbe.
00:25:54: diese Wert schätzung hatte ja auch tatsächlich dadurch demonstriert, dass seine Konzerte auf dieser letzten Welttour und ich betrachte sie, obwohl sie ja zwei bzw.
00:26:07: drei getrittelt waren, tatsächlich von dem Jahr acht bis zum Jahr zehnt es gab kein Konzert das unter drei Stunden gedauert hat Und das als Mensch oder als Mann im Alter von, er hat mit seventy-vieren angefangen nochmal auf Weltturnet zu gehen.
00:26:22: Und mit seventy acht hat er dann gesagt, ja jetzt tun wir mal langsam machen und hat dann tatsächlich in diesem hohen Alter noch Konzerte von drei in dreieinhalb Stunden absolviert.
00:26:34: Das ist faszinierend!
00:26:37: Ja, das ist wirklich wirklich ganz verrückt.
00:26:40: In diesem Sinne würde ich mal meinen Beak heint werden wir auch diesen Podcast gestalten und wir werden immer freundlich miteinander umgehen.
00:26:49: Unbedingt,
00:26:50: unbedingt!
00:26:51: Unbedingt!
00:26:52: That's why Leonard Cohen matters.
00:26:54: Ja genau.
00:26:55: aber wie gesagt ich freue mich wirklich wahnsinnig drauf und wir werden vielleicht auch nochmal für unsere Zuhörer.
00:27:04: der Ablauf.
00:27:05: Wir werden in vierzehn täglichen Abständen immer eine Folge veröffentlichen.
00:27:09: das heißt wenn ihr jetzt die Zero-Folge hört Dann wird es vierzehn Tage dauern und es kommt die Folge Nummer eins mit Suzanne.
00:27:20: Und dann geht's weiter mit dem Master Song, soweit ich weiß?
00:27:24: Genau!
00:27:24: Das ist der zweite Song.
00:27:25: Und alles was du jetzt noch gesagt hast, was wir alle so vorhaben, werde ich auch nochmal zusammenfassen auf der Co-Npedia.
00:27:50: Okay,
00:27:54: Christoph.
00:27:54: Dann würde ich mal sagen wir sehen uns zur Folge Nummer eins über Suzanne.
00:28:00: Wir das sind Christoph Graf und Rolf Ableiter.
00:28:04: Und wir freuen uns auf das, was jetzt kommt ... Wir brauchen irgendwie ein Verabschiedungsritual, glaub ich.
00:28:15: Mir fällt schon was ein!
00:28:17: Da überlegen wir uns noch fast.
00:28:19: Wir
00:28:19: können auch einfach nur jedes Mal sagen Be kind
00:28:25: Das ist perfekt.
00:28:26: Dann würde ich sagen
00:28:28: Be Kind.
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